Backlinks - Was sie sind und wie Du sie richtig einsetzt

Backlinks - Was sie sind und wie Du sie richtig einsetzt

Claudia Wergin 21. März 2019 2

Backlinks sind in der Suchmaschinenoptimierung unverzichtbar und immer noch ein sehr wichtiger Bestandteil. Was das bedeutet, was ein Backlink überhaupt ist und wie Du sie für Dein Shopware SEO richtig einsetzt, zeige ich Dir in dieser Blogreihe.

Vorab: Dieses Thema ist sehr umfangreich. Bitte sieh es mir nach, wenn ich in diesem Blogpost nicht auf alle Punkte detailliert eingehen kann. Dennoch versuche ich möglichst genau auf alles einzugehen und Dir alles so gut wie möglich zu erklären.

Inhaltsverzeichnis

  • Was ist ein Backlink?
  • Was ist Linkbuilding?
  • Wie Google zum Thema Linkbuilding steht
  • Kennzahlen zum Thema Backlinks
    • Domain Trust
    • Link Power
    • Linkpopularität
    • Domainpopularität
    • IP-Popularität
    • Backlinks im richtigen Zeitraum setzen 
    • Anchor Texte 
    • Themenrelevante Links 
    • Domain Authority 
    • Domain Alter 
  • Nofollow und Dofollow Links - Der Unterschied und was sie mit Backlinks zutun haben 
    • dofollow und nofollow im Shopware Backend 
  • Wo kannst Du Backlinks setzen?
    • Hub- und Verteilerseiten
    • Koorperationen und Freunde
    • Content für einen anderen Webmaster produzieren
    • Infografiken
    • Branchenbücher
    • Webkataloge oder -verzeichnisse
    • Social Bookmarks
    • Artikelverzeichnisse
    • Blogkommentare
    • Presseportale
    • Foren
    • Frageportale
  • Wikipedia - Das Nonplusultra 
  • Weitere Möglichkeiten des Linkaufbaus
  • Backlinkgenerierung durch Linkkauf - Warum Du davon lieber die Finger lassen solltest
    • Der Unterschied zwischen natürlichen und gekauften Backlinks
  • Was ist ein Linkaudit?
    • Wie führe ich einen Linkaudit durch?
    • Wann mache ich einen Linkaudit?
  • Aber… braucht man Backlinks 2019 überhaupt noch?
  • Was Du tun kannst, um ein gutes Ranking zu bekommen

Was ist ein Backlink?

Nun was steckt eigentlich hinter diesem Wort “Backlink”? Backlink ist Englisch und heißt plump übersetzt: Rückverweis. Sie sind somit Links von anderen Webseiten, die auf Deine eigene Seite (rück-)verweisen.

Komm, ich zeig Dir ein Beispiel:

Du interessierst Dich total fürs Stricken und bist in einem Forum angemeldet, in dem sich andere Strickbegeisterte ausgiebig über Wolle, Muster und Ideen austauschen.

In einem Thread siehst Du, dass jemand um Empfehlungen für einen Onlineshop bittet, der Bio-Strickwolle verkauft.

Zufälligerweise kennst Du einen super Shop, denn Du bist da Stammkunde. Du kopierst die Domain vom Onlineshop ins Forum und gibst so Deine Empfehlung ab.

Tada, schon hast Du einen Backlink generiert. Denn: Dein Link verweist von der Forumseite auf die Webseite des Onlineshops für die Bio-Strickwolle.

Was ist Linkbuilding?

Machst Du das vermehrt, nennt man das Linkbuilding, also Linkaufbau. Du baust ein Netz aus (Back-)links auf.

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Wie Du das machen kannst, ist unterschiedlich. Du kannst jemanden bitten oder gar dafür bezahlen, einen Link zu setzen, Du kannst einen Link in einem Webkatalog eintragen, in einem Forum empfehlen oder Dich auf vielen anderen Wegen darum bemühen, mehr Links zu bekommen.

Wie Google zum Thema Linkbuilding steht

Was an dieser Stelle aber erwähnt werden sollte: Google sieht das Thema Linkbuilding eher kritisch, was sich allein daran schon zeigt, dass die Suchmaschine regelmäßig Updates veröffentlicht, die manipulierte Webseiten ganz schnell ans Ende des Rankings befördert.

Aber nicht nur das: Google straft auch Webseitenbetreiber (auch Webmaster genannt) ab, die gegen die Google Richtlinien verstoßen und entfernt diese sogar komplett aus den Suchergebnissen. Und dass das eine absolute Katastrophe für jeden ist, der eine Webseite oder einen Onlineshop betreibt, muss ich nicht erklären, oder?

Die Suchmaschine hält sich mit Aussagen zu diesem Thema aber eher bedeckt. Zum einen deswegen, wie ich gerade schon sagte, weil Linkbuilding eher ein Dorn im Auge von Google ist, denn Links sollen natürlich entstehen und nicht durch irgendwelche SEOs die dafür bezahlt werden und zum anderen, weil man keine Geheimnisse preisgeben möchte, die ausgenutzt werden könnten.

Falls Du Dich nach diesem Blogartikel also dazu entschließen solltest, aktives Linkbuilding zu betreiben oder einen SEO damit zu beauftragen, sei Dir darüber im Klaren, dass viele Techniken die dieses Thema betreffen gegen die Google Richtlinien verstoßen und Abstrafungen sowie Rankingverluste mit sich ziehen können.

Es handelt sich um bewusste Manipulation, wenn der Eigentümer einer Webseite oder eines Onlineshops sich selbst gezielt auf den Backlinkaufbau stürzt - oder jemanden dafür beauftragt. Die Empfehlungen, die mit diesen Backlinks einhergehen wären schließlich nicht echt. Verstehst Du?
Die Zeit und das Geld die viele Webseitenbetreiber dafür verwenden ihre Backlinks selbst zu generieren (oder generieren zu lassen) sollten sie lieber in die Erstellung guten Contents stecken, der dann ganz automatisch von der breiten Masse an Usern geteilt, verlinkt und geliked wird. Somit sollte es nicht das Ziel sein die “beste Manipulation” zu haben, sondern den besten Content!

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Kennzahlen zum Thema Backlinks

Es gibt natürlich unglaublich viele Begrifflichkeiten und Fachwörter zum Thema. Aber was ist was? Ich habe mal hier ein paar wichtige Kennzahlen aufgeführt, die Dir immer wieder über den Weg laufen werden:

Domain Trust

Was ist Domaintrust? Domaintrust ist die Glaubwürdig- oder auch Vertrauenswürdigkeit einer Domain. Eigentlich, wie der englische Name schon sagt: Domain und Trust (Vertrauen). Der Domaintrust erhöht sich, wenn die Domain lange Zeit besteht, viele nützliche Informationen für den User hat und keinen Spam oder Manipulationen für Suchmaschinen enthält. Ist simpel, oder?

Link Power

“I’ve got the Power!” - Ja, richtig verstanden. Google wertet aus, welche und wie viele relevante und wichtige Webseiten (wie zum Beispiel Wikipedia) mit einem (Back)link auf Deine verweisen.

Natürlich ist es für Dein Ranking von Vorteil, wenn eher eine große und positiv bekannte Webseite auf Dich verweist, als eine kleine, unbekannte Seite.

Danielo Erl hat in seinem Buch ein schönes, bildliches Beispiel dazu beschrieben: “Wenn ein namhaftes, wichtiges Buch einen Themenbereich Deiner Facharbeit zitiert, muss Deine wissenschaftliche Arbeit ja ebenfalls wichtig und bedeutsam sein. Vor allem wenn das mehrfach passiert.”

Linkpopularität

Die Linkpopularität ergibt sich aus der Anzahl der Links, die auf Deine Domain verweisen. Hierbei wird jeder Link gezählt, der sich auf einer URL befindet.

“Was?”, denkst Du vielleicht nun. Kein Problem, ich kläre das auf: Wenn Du eine URL in Deinem Footer verlinkst, dann hat diese genau so viele Links, wie die Domain URLs hat, denn der Link ist auf jeder URL dieser Domain einmal vorhanden.

Wenn Du Dich jetzt fragst, wo der Unterschied zwischen URL und Domain liegt, dann kannst Du das genau hier nachlesen. Sixtrix erläutert hier ganz wunderbar den Unterschied.
Und guck an, wir haben hier gerade einen Backlink generiert ;-)

Domainpopularität

Wie der Name es schon sagt, gib die Domainpopularität die Popularität der jeweiligen Domains an, die auf eine URL verweisen.

Beispiel: Wenn 50 verschiedene Domains auf Deine verweisen, hast Du eine Domainpopularität von 50.

IP-Popularität

Der IP-Pop (Pop ist die Abkürzung für Popularität) gibt die Anzahl der Domains mit unterschiedlichen IP-Adressen an, die auf Deine Domain verweisen.

Diese Kennzahl ist überaus hilfreich für Google, denn viele Domains mit derselben IP-Adresse deuten auf ein Linknetzwerk hin, daher sollte sich die IP-Popularität nicht groß von der Domain-Pop unterscheiden.

Backlinks im richtigen Zeitraum setzen

Es lässt die Suchmaschine übrigens stutzig werden, wenn innerhalb kürzester Zeit hunderte von Backlinks für eine Webseite erscheinen. Es besteht die Gefahr, dass Google das als Manipulation wertet. Bedenke, dass “ein einzelner, normaler User” Deine Webseite nicht direkt innerhalb von einer Stunde auf 100 anderen Webseiten empfiehlt. Das ist zeitlich gar nicht möglich. Und mal unter uns, wäre das nicht auch ein wenig… komisch?

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Beispiel: Ein normaler Blogger, der sich für Strickwolle interessiert empfiehlt Deine Webseite nur in einem Blogartikel auf seinem Blog.

Natürlich sollte man an dieser Stelle auch einwerfen, dass es auch große Webseiten gibt, die am Tag enorm viele Backlinks bekommen.
Nehmen wir Zalando zum Beispiel: Zalando bringt ständig neue Looks raus, Empfehlungen, Kombination, die neuen Must Haves für die kalte oder warme Jahreszeit. Modeblogger sehen das, schreiben darüber und schon bekommt Zalando innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl von Backlinks.

Aber hier differenziert Google - die Suchmaschine bezieht verschiedenste Kriterien in ihre Bewertung mit ein. Somit unterscheidet sie auch zwischen großen und kleinen Webseiten und Onlineshops. Es ist ja schließlich logisch, dass eine so große und populäre Webseite wie Zalando viele Backlinks bekommt.

Kleine Seiten sollten aber darauf achten, dass nicht zu viele Backlinks in kurzer Zeit gesetzt werden. Achte darauf, dass Du eine natürliche Backlinkstruktur aufbaust.

Und achte an erster Stelle darauf, dass Du guten Content produzierst. Man kann es eigentlich nicht oft genug sagen: Guter Content ist das A und O und nur davon hast Du nachhaltig etwas!

Dein Ziel sollte es sein Content zu produzieren, der Deiner Zielgruppe einen Mehrwert bietet und qualitativ hochwertig ist. Das ist in erster Linie viel sinnvoller, als mühsam Link für Link händisch selbst zu erstellen.

Anchor Texte

Und was ist der Anchor Text? Kann ich Dir sagen. Der “Anker Text” ist der sichtbare Teil der Verlinkung. Wie zum Beispiel die unterstrichenen Worte hier, wenn ich Dir z. B. den kostenlosen SEO Check empfehle. Der Anchor Text ist meist blau und unterstrichen, um auf die Verlinkung innerhalb eines Textes aufmerksam zu machen und wird von der Suchmaschine immer und nach bestimmten Kriterien mitgewertet. Wie sieht also der ideale Anchor Text aus? Das kommt tatsächlich auf die Art des Ankertextes an, denn je nach Absicht und Vorhaben gibt es einen idealen Ankertext.

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Exkurs Ankertext-Arten

  • Money-Anchor-Text/Match-Anchor-Text (= Ankertext mit dem Keyword): In meinem Beispiel würde in dem Satz „Blogartikel über den kostenlosen SEO-Check von 8mylez“ der Linkanker auf dem Wort „SEO-Check“ liegen. Diese Variante empfiehlt sich besonders, wenn intern auf wichtige Seiten verwiesen werden soll.
  • Compound-Anchor-Text (= Ankertext-Phrase): In meinem Beispiel ist die gesamte Phrase „Blogartikel über den kostenlosen SEO-Check von 8mylez“. Diese Variante ist immer dann geeignet, wenn dem Leser schon vorher klar sein soll, worum es auf der verlinkten Seite geht. Natürlich eignet sich der Compround-Anchor-Text auch dafür, diverse Links innerhalb eines Textes voneinander zu unterscheiden.
  • Brand-Ankertexte: Sie enthalten den Markennamen oder die Zieldomain. Beispiel: „zigarrenversand.ch“.
  • Generische Anker: Gemeint sind „beschreibende“ Ankertexte wie „Klick hier“ oder „Jetzt online bestellen". Generische Anker sind vor allem dann sinnvoll, wenn mit dem dahinterliegenden Link eine Handlungsaufforderung verbunden ist.

Weitere Ankertexte können sein:

  • Bilder als Anker
  • Ankertexte mit themenverwandten Keywords, das bedeutet Keywords als Wörter oder Sätze, die mit dem Fokus-Keyword des Textes inhaltlich in Zusammenhang stehen. Beispiel: Wenn ich über Baumwolle, Schafswolle und Angorawolle schreiben möchte, kann ich auch von Wollarten sprechen und diesen Begriff dann verlinken.
  • Überschriften-Ankertext: Wenn es sich anbietet, kommen auch die Überschriften (H1) oder der Meta-Title einer Seite in Frage. Beispiel: „Backlinks - Was sie sind und wie Du sie richtig einsetzt“.

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Themenrelevante Links

Was ich mit themenrelevant meine? Oh, das kann ich kurz erläutern. Frag Dich einmal, ob es Sinn macht einen Backlink von einem Zigarrenshop in ein Forum zu setzen, dass sich ausschließlich mit Stricken beschäftigt.

Nicht wirklich, oder?

Also ist mit themenrelevanten Links gemeint, ob der Backlink thematisch zu der Seite passt, wo er hinterlassen wurde.
Ja, auch das erkennt und wertet Google.

Domain Authority

Was ist die Domain Authority? Suchmaschinen, wie eben Google, haben größtes Interesse daran, dass der Nutzer hauptsächlich vertrauenswürdige Seiten von hoher Qualität vorfindet.
Die Autorität spielt dabei eine erhebliche Rolle, denn in sie fließen viele wesentliche Faktoren zur Bewertung mit ein. Leider kann man aber nur vermuten welche Faktoren das sind und wie sie gewertet werden, weil Google sehr erpicht darauf ist, die Bewertungskriterien geheim zu halten. Verständlich, schließlich will Google Manipulationen o. Ä. stets vorbeugen.

Domain Alter

Der letzte Punkt ist dann wohl das Domain Alter, was eigentlich für sich spricht. Eine Seite gilt als vertrauenswürdiger, umso älter sie ist. Eine Domain die gestern erstellt wurde, hat selbstverständlich weniger Domain Trust als eine Seite wie z. B. Wikipedia, die schon seit 2001 besteht.

Good to know: Bis 2013 war der PageRank ebenfalls ein Faktor, der in die Bewertung von Google mit eingeflossen ist. Das Verfahren wurde dazu verwendet, um Webseiten nach ihrer Bedeutung her zu gewichten. So wurde die Linkpoplarität der einzelnen Seiten festgelegt, welche dann in den SERP’s nach eben dieser Linkpopularität sortiert wurden.
Der Nachfolger des PageRank ist der Hummingbird Algorithmus, eine KI, die in der Lage ist, die Bedeutung einer Suchanfrage fast komplett im Sinnzusammenhang zu verstehen.

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Exkurs Hummingbird Algorithmus - Was ist das jetzt genau? Der Hummingbird Algorithmus ist der aktuelle Ranking-Algorithmus von Google, der zum 15. Geburtstag der Suchmaschine erschien.

Er basiert auf einer semantischen Interpretation von Suchanfragen, Dokumenten und Autoritäten.

Einfach gesagt: Er hilft Google dabei komplexe Suchanfragen besser zu verstehen, noch besser die eigentliche Fragestellung des Users zu erkennen und die passenden Suchergebnisse anzuzeigen.

Beispiel: Mit Hilfe des Hummingbird Algorithmus’ fällt es Google leichter Suchanfragen wie: “Wo finde ich den nächstgelegenen Jaguar Händler?” zu verstehen und die Jaguar (Auto-)Händler in der Nähe in den Suchergebnissen anzuzeigen.

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Nofollow und Dofollow Links - Der Unterschied und was sie mit Backlinks zutun haben

Eine kleine Thematik die enorm wichtig ist, wenn wir über Backlinks sprechen sind die Nofollow und die Dofollow Links. Deswegen muss ich sie an dieser Stelle auch einfach einmal erwähnen.

Was ist was?

Ein dofollow ist ein Attribut in einem Link, das der Suchmaschine erlaubt, die Webseite auf die im Link verwiesen wird, zu besuchen. Als Seitenbetreiber signalisiert man der Suchmaschine dadurch, dass man der verlinkten Seite vertraut.

Alle Links sind standardmäßig “dofollow” sofern sie nicht das Attribut “nofollow” enthalten.

Ein nofollow ist entsprechend ebenfalls ein Attribut in einem Link, welches der Suchmaschine verbietet, die Webseite auf die im Link verwiesen wird, zu besuchen. Google beachtet diesen Link dann nicht weiter und entsprechend mager fällt die Bewertung fürs Ranking aus. 

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Good to know: Wenn Du mal nicht weiter und auch nicht so genau weißt, wovon hier manchmal im Blog die Rede ist, dann empfehle ich Dir einen Blick in unser Shopware Glossar - ein Shopware Lexikon und Ratgeber mit Fachbegriffen aus der Welt des E-Commerce, des Shopwareuniversums und des World Wide Web.

Welche Links nofollow sind, stellt der Webmaster der jeweiligen Seite selbst ein. Meist sind aber Kommentare in Foren und Blogs auf nofollow gesetzt.

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Normalerweise setzt man einen Link auf nofollow, wenn man nicht mit ihm in Verbindung gebracht werden möchte.

Achte aber auch darauf, dass Du interne Links Deiner Webseite niemals als nofollow Link setzt. Arbeite hier lieber mit der robots.txt-Datei oder setze den Tag noindex.

Was das jetzt mit Backlinks und deren Aufbau zu tun hat? Nun, das ist ganz einfach: nofollow-Backlinks bringen Dir nahezu nichts. Ein dofollow Link ist also deutlich wertvoller. Es ist natürlich ärgerlich, wenn Du Zeit und Müh in Linkbuilding investierst und die Links Dir im Endeffekt gar nichts bringen.

dofollow und nofollow im Shopware Backend

Wie und wo Du den Spaß im Backend einsetzen kannst?

Das ist ganz einfach. Bist Du im Backend Deines Shops? Okay.
Dann gehe einmal folgenden Weg:

  1. Einstellungen,
  2. Grundeinstellungen,
  3. gib in die Suchleiste das Wort “Router” ein,
  4. die SEO/Router-Einstellungen erscheinen links
  5. draufklicken.

Dann sollte folgendes Fenster erscheinen:

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Herzlichen Glückwunsch, Du befindest Dich in den SEO Router Einstellungen :-)
In diesem Bereich werden die meisten SEO Einstellungen im Backend getätigt.

Die Shopware Dokumentation mit allen Erklärungen zu den einzelnen Punkten findest Du HIER.

Uns interessieren aber gerade speziell die SEO-Follow Backlinks.

Bildschirmfoto 2019 03 20 um 15.32.32 Kopie

Im Shopware Standard sind alle Links, die auf externe Seiten verweisen, automatisch auf nofollow gesetzt. Ausgenommen sind die Links www.shopware.de, www.shopware.ag und www.shopware-ag.de.

Du hast hier aber auch selbst die Möglichkeit unter SEO-Follow Backlinks Domains einzutragen, die auf dofollow gesetzt werden sollen. Außerdem kannst Du, wenn Du das möchtest, die Shopware Links entfernen.

Wo kannst Du Backlinks setzen?

Ja, das ist ganz schön viel Input. Lass uns also einmal durchatmen. Mach die Augen zu oder schau aus dem Fenster, hol Dir einen Kaffee oder Tee und lass das erstmal sacken und Dein Gehirn die neuen Informationen verarbeiten. Wir machen gleich weiter.

(...)

Na, bereit? Okay, dann schauen wir jetzt mal, wo man Backlinks findet und wo man sie setzen kann.

Unterscheiden wir erstmal: Es gibt gute und legale Wege um Backlinks zu setzen, aber somit gibt es auch nicht so gute und illegale Wege, um an Links zu kommen.
Wir schauen uns einmal beides an.

! An dieser Stelle möchte ich aber vorab erwähnen, dass ich hier nur von gewissen Linkarten abrate, weil ich diese für nicht effizient halte bzw. darüber gelesen habe und ich diese Schlussfolgerungen ebenfalls für logisch halte.
Entscheide also selbst, ob und welche Linkbuildingtechniken für Dich in Frage kommen und was Du investieren / riskieren möchtest und was nicht !

Also, dann wollen wir mal loslegen.

Hub- und Verteilerseiten sind solche, bei denen sich der Webmaster sehr gut mit dem behandelten Thema auskennt und viele andere Webseiten zum Thema verlinkt.

Z. B. ist da eine strickbegeisterte Dame, nennen wir sie Marie, die sich ihre Kleidung ausschließlich selbst strickt und auf ihrer Website Händler, Foren, Youtuber, Blogger usw. verlinkt.

Es ist klar, dass Google solche Links als überaus vertrauensvoll ansieht und ihnen große Bedeutung zuschreibt. Schließlich sind sie von einer Person geprüft, die sich mit dem jeweiligen Thema super gut auskennt. Und Marie würde sicherlich keinen in ihre Liste nehmen, der nicht passt oder deren Inhalte nicht wirklich gut sind. Marie ist eine Expertin auf ihrem Gebiet und Expertenmeinungen sind viel wert.

Kooperationen und Freunde können natürlich auch hilfreich sein, denn Du kannst sie bitten Dir einen Link zu geben. Das ist laut Google auch vollkommen in Ordnung.
Die Koorperationspartner könnten Dich zum Beispiel auf ihrer Website unter ihrer Kategorien “Partner” auflisten und schon hast Du einen Backlink.

Was ebenfalls ein schönes Mittel ist, ist Content für einen anderen Webmaster zu produzieren.
Biete einen Webmaster an, Deine Fachmeinung auf seiner Webseite zu veröffentlichen. Das kann ein Statement oder ein bestimmtes Thema sein mit dem Du Dich auskennst (und vorzugsweise auch was mit Deinem Onlineshop zutun hat) und über das Du z. B. als Gastblogger auf seiner Seite schreibst.

Was bringt Dir das? Ich erkläre es Dir:
Natürlich stellst Du Dich selbst oder der Webseitenbetreiber stellt Dich als Gastblogger vor. In dieser Kurzbeschreibung über Deine Person kann mit einem Link auf Deinen Onlineshop verwiesen werden.

Beispiel:

Du schreibst bei einem DIY Blogger einen Gastbeitrag zum Thema Alpakawolle und eine Anleitung für einen Rollkragenpullover.
In der Regel werden Gastblogger am Ende des Beitrages nochmal in einem kleinen Satz, mit Bildchen vielleicht auch, vorgestellt. Eine Kurzvorstellung könnte so aussehen:

“Agathe Bauer ist Onlineshop Betreiberin aus Paderborn und verkauft seit Jahren nicht nur Strickwolle verschiedenster Art, sondern setzt sich auch für für Merino Schafe in Spanien ein! Weitere Informationen finden Sie HIER.”

Natürlich könntest Du in diesem Beitrag auch auf das eine oder andere Produkt von Dir verlinken. Aber sowas solltest Du dann mit dem Webseitenbetreiber abstimmen, schließlich soll Dein Gastbeitrag ja kein Werbebeitrag werden ;-)

Was gibts noch? Infografiken. Einige Webseitenbetreiber erstellen diese, um Informationen in komprimierter und anschaulicher Form zu präsentieren. Dabei hat jede Grafik selbstverständlich ihr eigenes Thema. Aber was hat das jetzt mit einem Backlink zutun? Kann ich Dir sagen: Infografiken werden zum Download angeboten, sodass andere Webseitenbetreiber sie auf ihrer eigenen Seite hochladen können. Die Grafik wird dann auf Deine Seite verlinkt und schon hast Du wieder einen Backlink.
Aber Achtung, das ist nicht selbstverständlich. Viele versehen ihre Infografiken mit Wasserzeichen, Hinweisen oder dem eigenen Logo, da viele bei Wiederverwendung nicht darauf hinweisen, von wem die Infografik ist.

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Weiter? Kennt wohl jeder: Die guten, alten Branchenbücher. Sie werden meist von großen Unternehmen betrieben, die bei Google einen guten Ruf haben. Beispiele für solche Branchenbücher sind: 11880 oder die Gelben Seiten.

Branchenbücher sind deswegen vertrauensvoll, weil die Einträge vor der Freischaltung immer geprüft werden und Google sie auch heute noch nutzt, um die Firmeneinträge zu validieren. Sie haben einfach gute Rankings und ab und an kommt der eine oder andere Besucher über sie auf Deine Webseite.

Gute Branchenbücher sind meist die gängigen, die jeder kennt wie die oben genannten oder Das Örtliche, goyellow, meinestadt.de, yelp etc.

Webkataloge oder -verzeichnisse sind die Vorgänger der Branchenbücher und das Älteste was das WWW je vorgebracht hat. Bevor es Google, Bing, und wie sie alle heißen, gab, waren sie die einzige Möglichkeit Webseiten zu finden.
Im Grunde genommen ist ein Webkatalog nur eine Website, die auf andere verlinkt und diese thematisch sortiert. Fast wie ein Telefonbuch.

Um Dich einzutragen, musst Du Deine Domain, Kontaktdaten eintragen und einen Beschreibungstext verfassen. Dann weist Du eine Kategorie zu und schickst alles ab. Ist alles okay, wird der Eintrag freigeschaltet.

Allerdings sind diese Verzeichnisse nur noch Linkmüllhalden, denn man findet fast nur noch unvollständige Eintragungen, die auf SEO-Links schließen.
Daher hat Google auch seine Richtlinien geändert, was Webverzeichnisse angeht. So verstößt es gegen die Regeln, wenn man sich Links von Verzeichnissen holt, die von sehr geringer Qualität sind.

Aber es gibt auch gute Webkataloge! Man erkennt sie daran, dass diese Seiten sehr großen Wert auf gute Informationen legen und die Einträge regelmäßig überprüft werden. Und wirklich gute Verzeichnisse bieten auch einfach einen wirklichen Mehrwert für den Nutzer.

Social Bookmarks sind eine Sache, die ich als tolle Nische für Linkbuilding gesehen habe. Die Nutzer können sich auf den Seiten ihre Lesezeichen öffentlich speichern und sie teilen, vergleichen usw. Je mehr Bookmarks eine Seite bekommt, desto weiter oben steht sie.

So wie es aber aussieht, habe nicht nur ich diese Nische toll gefunden. Viele SEOs und Spammer haben diese Seiten einfach mit irrelevanten Links vollgeballert, sodass sich die Nutzer einfach abwandten. So gesehen, nutzen einem Social Bookmarks also mittlerweile recht wenig und man sollte seine Zeit nicht damit verschwenden.

Was gibt es noch? Artikelverzeichnisse! An sich eine tolle Sache, denkt man: Man lädt einen Artikel zu irgendeinem Thema hoch, vorzugsweise einem Thema Deiner Website, dann schreibt man einen ca. 200 Wörter (je nach dem) langen Text und darf einen Link der eigenen Wahl setzen. Voila, man hat einen Backlink aus einem themenrelevanten “Artikel”.
Aber das hört sich alles schön und gut an, Artikelverzeichnsse verstoßen jedoch grundsätzlich gegen die Google Richtlinien, weil so gut wie immer mit Keyword-Anchortexten gearbeitet wird. Ob man das riskieren möchte, ist fraglich.

Viele setzen ja auch auf Blogkommentare. Aber der erfahrene SEO weiß: Blogkommentare sind bezogen aufs Ranking meistens vergebene Liebesmüh.
Abgesehen davon, dass Blogger es nicht so schön finden, wenn man die Kommentarfelder einfach dazu nutzt, um Links zu setzen, bringt es auch insofern nichts, weil Blogkommentare grundsätzlich auf nofollow gesetzt sind. Heißt, der Link wird von Google gar nicht erst beachtet.

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Auch bei Presseportalen ist es ähnlich. Die meisten Links auf diesen Seiten sind auf nofollow gesetzt und die Linktexte verstoßen leider gegen die Google Richtlinien, Google hat sich sogar dazu explizit geäußert.

Übrigens zählt Google auch Links in Foren zu unnatürlichen Links und straft Webseitenbetreiber ab, die in Foren Links in Beiträgen oder ihrer Signatur setzen. In den Richtlinien wird dies direkt unter “Forumkommentare mit optimierten Links im Post oder in der Signatur” aufgeführt. Früher oder später kommt Dir die Suchmaschine auf die Schliche.

Was Google auch nicht so gerne sieht, sind Frageportale wie z. B. gutefrage.net (kennt sicherlich fast jeder).
Man stellt eine Frage: “Wo finde ich günstigen Onlineshop für Strickwolle?” und dann loggt man sich aus und mit einem weiteren Account ein und setzt den Link unter die Frage als Antwort. Gewitzt, oder? Die Technik kennt die Suchmaschine aber und geht dementsprechend damit um.

Wikipedia - Das Nonplusultra

Wikipedia, die Webenzyklopädie. Jeder kennt sie. Dadurch hat die Webseite natürlich täglich unzählige Besucher und einen hohen Traffic. Nicht umsonst ist Wikipedia eine der best gerankten Webseiten weltweit.

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Aber: Wikipedia Artikel sind grundsätzlich immer auf nofollow gesetzt, auch die Links in den Quellenangaben unterhalb der Artikel.
Viele SEOs vertreten aber die Meinung, dass Google die Links trotzdem so wertet, als seien es dofollow-Links. Man weiß es aber nicht mit Gewissheit.

Es schadet also nicht, zu versuchen einen Link dort zu bekommen. Fraglich aber: Wie soll man bei einer Enzyklopädie wie Wikipedia einen Link für einen Onlineshop setzen? Seien wir ehrlich: Das ist eher schwierig und gleichzeitig kommts drauf an. Ja, ein kleiner Widerspruch.

Aber:
Die in den Quellen verlinkten Webseiten sollten schon themenrelevante und fundierte Informationen enthalten, um eine Chance zu haben, sofern sie nicht von einer Fachzeitschrift o. Ä. sind. Soll heißen, dass man bei genügend Relevanz einen Artikel einreichen kann und man bei Genehmigung direkt einen Backlink hätte.

Die Beiträge werden von engagierten Autoren geprüft und einzeln bearbeitet, man sollte also schon schauen wie man es anstellt. Sonst wird der Beitrag einfach nicht veröffentlicht.

Weitere Möglichkeiten des Linkaufbaus

Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten um an Links zu kommen. Ich hab hier noch ein paar für Dich:

  • Broken Links
    • Broken Links, sind solche, die irgendwann einmal gesetzt wurden, aber mittlerweile nicht mehr funktionieren und auf eine 404-Seite verweisen. Im Paradebeispiel hast Du denselben Inhalt auf deiner Webseite und schlägst dem Webseitenbetreiber vor, die 404-Seite durch Deine zu ersetzen. Voilá, Du hast einen Backlink!
  • Events & Treffen
    • Wie soll das zu Backlinks verhelfen? Ja, das habe ich mich auch gefragt, als ich darüber das erste Mal gelesen habe. Aber, des Rätsels Lösung ist total logisch: Wenn man ein Treffen der eigenen Branche veranstaltet und darüber berichtet wird (sei es lokale Presse oder Teilnehmer, die darüber bloggen etc.), wird man selbst als Veranstalter erwähnt. Und wieder hat man einen Backlink.
  • Gastbeiträge schreiben
    • Einfache Sache: Jeder Gastbeitrag enthält einen Link zur Webseite des Autors. Wenn man also Gastbeiträge schreibt, kann man auch an Backlinks kommen.
  • Linktausch
    • Vorab: Exzessiver Linktausch ist verboten, Google straft das direkt ab. Eine Ausnahme macht die Suchmaschine aber bei Koorperationen und Freunden. “Gibst Du mir einen Link, geb ich Dir auch einen.”, ist im kleinen Rahmen also erlaubt.

Backlinkgenerierung durch Linkkauf - Warum Du davon lieber die Finger lassen solltest

Klar, das ist bequem, geht schnell und man bekommt bei Bedarf fix viele Links. Klären wir aber vorab einmal was Linkkauf ist und was er bedeutet: Linkkauf = Kauf von Links.

Warum ist das eine blöde Idee? Backlinks sind in Augen von Google Empfehlungen von Usern. Wenn diese Empfehlungen gekauft werden, sind sie logischerweise nicht echt. Und somit ist das wieder Besch- … Betrug. Ganz einfach.
Übrigens zählt unter dem Kauf nicht nur der Tausch von Link und Geld, sondern auch, wenn man Waren oder Dienstleistung als Gegenzug für den Backlink anbietet.
“Ich sende Dir kostenlos gern diese Strickwolle, wenn Du darüber dann einen Artikel in Deinem Blog veröffentlichst und meinen Onlineshop dann verlinkst. Was meinst Du?”, ist in Googles Augen ebenfalls Betrug.

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“Ach, da passiert schon nichts!”, mag jetzt der ein oder andere denken. Kann sein, dass Google Dich vielleicht nicht direkt erwischt, aber wie ich schon ein paar Mal erwähnt habe. Die Suchmaschine ist nicht dumm! Qualität steht ganz oben auf der Liste von Google, somit wird darauf ein ganz besonderes Augenmerk gelegt.
Nicht nur, dass regelmäßig dazu aufgerufen wird, die zu melden, die Links kaufen und verkaufen, nein, der Google Algorithmus erkennt Muster und durch regelmäßige Scans kommt man Dir früher oder später auf die Schliche. Und dann hat man den Salat.

FYI: Links kann man von unzähligen Webmastern und in verschiedenen Varianten kaufen.

Der Unterschied zwischen natürlichen und gekauften Backlinks

Ganz ehrlich? Ein guter gekaufter Link ist von einem natürlichen nicht zu unterscheiden. Und solange keiner Spitz kriegt, dass der Link gekauft wurde, bleibt der Backlink auch so gut.
Ein Link ist ein Link, gekauft oder nicht. Ich bin jedoch der Meinung Vorsicht walten zu lassen. Google wird mit jedem Update besser und schlauer - nur weil bis jetzt noch nichts passiert ist, heißt das nicht, dass niemals was passieren wird. Weißt Du?

Was ist ein Linkaudit?

Ein Linkaudit ist die Prüfung und die Kategorisierung von seinen eigenen Backlinks. Dabei werden dann die Links klassifiziert: Welche haben positive und welche haben negative Auswirkungen auf das Ranking? Die schlechten Links werden dann aussortiert.

Wie führe ich einen Linkaudit durch?

Im ersten Schritt des Linkaudits wird versucht so viele Backlinks wie möglich ausfindig zu machen. Je mehr Links Du findest, umso genauer wird Dein Linkaudit.

Danach kategorisierst Du Deine Links - gute und schlechte. Du entscheidest dabei, welche für Dich in Ordnung sind und welche nicht.

Zum Schluss werden die “schlechten” Links entfernt (Anmerkung: Hier ist es aber nicht einfach mit “alle markieren und die Entf.-Taste drücken” getan. Hier steckt ein Prozess hinter. Wie Du da vorgehen kannst, kannst Du HIER nachlesen). Du kannst auch eine “Disaflow-Datei” hochladen. Diese teilt Google mit, welche Links künftig nicht mehr gewertet werden sollen.

Voilà, fertig ist der Linkaudit!

Wann mache ich einen Linkaudit?

Ein Linkaudit wird meist durchgeführt, wenn man eine Abstrafung durch Google bekommen hat oder diese vermutet wird. Es gibt auch fiese SEO-Attacken, die einem schaden können. Ein Linkaudit identifiziert dann die schlechten Links und, wenn man Glück hat, sogar die Schurken, die diese in die Wege geleitet haben.

So.

Nochmal durchatmen. Wir haben eine Menge gelesen, eine Menge gelernt, viel Input bekommen. Verarbeite das einmal kurz. Mach eine Denkpause, reib Dir die Schläfen. Hol Dir einen Keks und weiter gehts!

Aber… braucht man Backlinks 2019 überhaupt noch?

Eine sehr gute Frage! Wie gehe ich darauf am besten ein?

Ich würde mal sagen: Was man hat, hat man! Wenn Du Backlinks von Usern bekommst, die Deine Webseite oder Deinen Onlineshop gern weiterempfehlen, kann man diese selbstverständlich mit offenen Armen empfangen.

Vielleicht sollte man die Frage besser so formulieren: Braucht man Linkbuilding 2019 noch?Ich würde sagen: Nein. Ich erkläre Dir auch wieso:

Sämtliches Linkbuilding wird mittlerweile einfach von Google erkannt. Entweder sofort oder halt später. Der Algorithmus hat sich einfach verändert, er ist viel besser geworden. Und das hört auch nicht auf. Mit jedem Update was kommt wird die Suchmaschine intelligenter und besser.

Ich bin der Meinung, dass die Zeit, die Müh und die Kosten die man in das Linkbuilding investieren könnte sich nicht mehr so lohnen, wie vielleicht früher.
Diese sollte man lieber in etwas anderes investieren, nämlich guten Content und legales, nachhaltiges und gutes SEO.

Julian Dziki hat es super beschrieben: “Linkbuilding ist wie Steroide nehmen: Kurzfristig ist der Effekt eine tolle Sache. Aber langfristig gesehen ist es nicht gut für einen und einfach Mist.”

Ich sehe es eigentlich genau so.

“Sind Backlinks dann heutzutage gar nicht mehr wichtig?”, ist vielleicht gerade Deine Frage und der Kontext den Du nun aus meiner Aussage schließen magst.

Nun, sie sind natürlich wichtig!

“Hä?”

Lass mich erklären. Backlinks sind durchaus wichtig. Aber halt nur die, die wirklich natürlich entstehen und die nicht absichtlich von Dir oder Dienstleistern generiert werden.

Also wirklich die, die aus freiem Willen von anderen Usern/Webmastern gesetzt werden. Die sind wichtig, die sind gut für Deine Webseite/Deinen Onlineshop und die sind solche, die zählen.

Was Du tun kannst, um ein gutes Ranking zu bekommen

Ich habe es ja schon ein paar Mal gesagt und sicherlich kannst Du Dir denken, was jetzt kommt.

Arbeite an Deiner Webseite oder Deinem Onlineshop und achte darauf qualitativ hochwertigen und informativen Content zu Deinem Themengebiet zu produzieren.

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Versuche immer Dich und Deinen Content zu verbessern, sorge für gute Inhalte, nutze Social Media und Videomarketing etc. Dann kommen die Backlinks von ganz alleine. Es ist alles ein Zusammenspiel von verschiedenen Kriterien und Backlinks sind nur eine Sparte.

Versuche die beste Webseite zu Deinem Thema bzw. in Deiner Branche zu werden, dann wird Google Dich lieben :-)

2 Kommentare

  • Super Artikel! Eine wirklich gute Zusammenfassung über Link Building, Backlinks und die Hintergründe. Absolut lesenswert!
  • Hey SinSEO,

    vielen Dank! :-)

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